Wenn sich das Antriebssystem nicht im Betrieb befindet, ist das Zugseil auf einer Winde aufgerollt.
Die Winde ist so konstruiert, dass das Seil durch sie straff gehalten wird. Dazu steht ihr einerseits eine integrierte Zugkraftmessung zur Verfügung, über die das System ermitteln kann, ob das Seil straff ist oder nicht.
Andererseits hat die Winde eine bestimmte Einholgeschwindigkeit, die bei der "MS Beaufort" 240 m/min beträgt. Dadurch ist es möglich, in Momenten, in denen nicht genug Spannung auf dem Seil liegt, das Seil ein Stück weit einzuholen und somit während dieses Vorgangs mehr Strömung und damit Auftrieb (vgl. Kap. 6.1.) am Drachen zu erzeugen. Dadurch erhöht sich die Spannung des Zugseils wieder.
Wenn am Zugdrachen dagegen ein Windstoß auftrifft, wird das Zugseil zügig verlängert, um die Anströmgeschwindigkeit in diesem Moment etwas zu verringern, sie insgesamt also annähernd konstant zu halten. Diesen Vorgang bezeichnet man als "flugdynamische Unterstützung".
Außerdem wird mit Hilfe der Winde in Verbindung mit der Steuergondel, über die der Winkel des Seils zur Wasseroberfläche gesteuert wird, die Höhe des Zugdrachens über der Wasseroberfläche bestimmt.
Während die Winde also unter anderem dafür zuständig ist, die auf das Schiff wirkende Kraft möglichst konstant zu halten, wird im Folgenden die Komponente beschrieben, in der diese Kraft dann am Schiff angreift.
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